UNTER_WEGS

UNTER_WEGS

Film
2007
Zu sehen ist ein laufender Monolog. Ein Wettlauf mit sich selbst: der Körperlichkeit (Physis) und dem Geist (Psyche) in Gestalt des eigenen Alphakanals (Die Person in Weiß!). Man könnte auch sagen, der ständige Monolog mit dem Selbst birgt ein unter Umständen tragisches, nicht restlos unkomisches Ende in sich, oder auch: EIN-LAUF zum Zwecke der mentalen Selbstreinigung.

In einer bühnenartigen Szenerie zählt nur die Vorwärtsbewegung, hin und wieder aufgelockert durch Rückwärts -, aber niemals durch Seitwärtsbewegungen. Alles spitzt sich zu und legt die Vorstellung an ein sich anbahnendes Ende nahe.

Musikalisch untermalt zeichnet sich mit diesem Film, auf „augenzwinkernde“ Weise, das Portrait einer Befindlichkeit, beziehungsweise die visuelle Zustandsbeschreibung, einer Person ab.

Oder anders: ein visuell veranschaulichtes Psychogramm einer Person mit rezidiver, emotioneller Verdauungsstörung.

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